Überblick über die Kautschukmischungen

Produkteigenschaften der Elastomere


Der Überblick zeigt Ihnen die Haupteigenschaften der Elastomere. Klicken Sie auf die Namen der Kautschukmischungen, um detailliertere Informationen über ein bestimmtes Produkt zu erhalten.

Ein vorangestellter Buchstabe klassifiziert die hauseigenen Mischungen nach dem Kautschukbasispolymer.

Mischungsschlüssel der GEBR. SCHMIDT GMBH & Co. KG
Beispiel: M-50 621 weiß
M Polymerart
50 Shore-Härte
621 Interner Code
weiß Farbe

Die Eigenschaften von Elastomeren können durch individuelle Rezeptur­gestaltung und Verarbeitung abweichen.

Bewertungssystem der Eigenschaften
1 ausgezeichnet
2 sehr gut
3 gut
4 mäßig
5 gering
6 ungenügend

Wir informieren Sie gern über das genaue Eigenschaftsbild unserer Werkstoffe.

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Herr Olaf Stelzer
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Basispolymer
(Abkürzung)
Basispolymer der
Kautschukmischung
lieferbarer Härte-
bereich (Shore A)
Einsatztemperatur-
bereich [°C]
NRNaturkautschuk 30 - 100 −50 bis +80
SBRStyrol-Butadien-Kautschuk 30 - 95 −50 bis +100
BRPolybutadien-Kautschuk nur im
Verschnitt
−60 bis +100
IRIsopren-Kautschuk 35 - 60 −50 bis +90
CRChloropren-Kautschuk 25 - 85 −40 bis +120
PNRPolynorbornen-Kautschuk 15 - 60 −40 bis +80
IIR
 BIIR
 CIIR
Butyl-Kautschuk
Brombutyl-Kautschuk
Chlorbutyl-Kautschuk
25 - 70 −40 bis +130
AU
EU
Polyester-Urethan-Kautschuk
Polyether-Urethan-Kautschuk
40 - 95 −30 bis +120
CPE Chloriertes Polyethylen 50 - 60 0 bis +90
EPM
EPDM
Ethylen-Propylen-Kautschuk
Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk
15 - 90 −50 bis +130
NBR Acrylnitril-Butadien-Kautschuk 15 - 95 −50 bis +120
XNBR Carboxylgruppenhaltiger NBR 50 - 80 −30 bis +120
CSM Chlorsulfoniertes Polyethylen 50 - 80 −20 bis +120
FKM Fluor-Kautschuk 50 - 90 −30 bis +200
ACM
AEM
Acrylat-Kautschuk
und dessen Co-Polymere
40 - 70 −20 bis +160
ECO Epichlorhydrin-Kautschuk 50 - 70 −40 bis +150
VMQ
FVMQ
Silikon-Kautschuk
Fluor-Silikon-Kautschuk
20 - 90 −70 bis +230
HNBR Hydrierter Acrylnitril-
Butadien-Kautschuk
45 - 90 −40 bis +180
EVM Ethylen-Vinylacetat-Copolymere 50 - 70 −50 bis +180

Naturkautschuk  NR

Mischungs-Code Gebr. Schmidt: A

Naturkautschuk wird aus dem weißen Milchsaft (Latex) des Kautschukbaums (Hevea brasiliensis) gewonnen und bezeichnet ein elastisches Polymer. Die Indianer gaben dem Kautschuk den Namen "Träne des Baums" (cao für "Baum" und ochu für "Träne").

Eigenschaften

Sehr hohe Zug-, Biege- und Weiterreißfestigkeit, hohe Elastizität und Abriebfestigkeit

Einsatzbereich:
Lieferbarer Härtebereich
(Shore A)
Einsatztemperatur-
Bereich in °C
Mechanische Eigenschaften:
Festigkeit
Elastizität
Abrieb
Rückprall-Elastizität
Witterungsbeständigkeit:
UV-Stabilität
Ozon-Beständigkeit
Chemische Beständigkeit:
Mineralöle und Fette
Säuren
Laugen
Benzin
Heißwasser
Anwendung

Reifen, Transportbänder, Tauchartikel z.B. Handschuhe, Kondome, Hartgummi, Walzenbeschichtung, Stempel

Styrol-Butadien-Kautschuk  SBR

Mischungs-Code Gebr. Schmidt: B

Die Copolymerisate des Styrol und des Butadien waren die ersten wirtschaftlich nutzbaren und sind bis heute die mengenmäßig bedeutendsten Synthesekautschuke. In der Gummiindustrie enthalten die Kautschuke zumeist 23,5 % Styrol; mit ansteigendem Styrolanteil wird der Kautschuk thermoplastischer.

Eigenschaften

Gute Wärmeformbeständigkeit, hohe Abriebfestigkeit

Einsatzbereich:
Lieferbarer Härtebereich
(Shore A)
30 bis 95
Einsatztemperatur-
Bereich in °C
Mechanische Eigenschaften:
Festigkeit
Elastizität
Abrieb
Rückprall-Elastizität
Witterungsbeständigkeit:
UV-Stabilität
Ozon-Beständigkeit
Chemische Beständigkeit:
Mineralöle und Fette
Säuren
Laugen
Benzin
Heißwasser
Anwendung

Verschnitt mit NR, Reifen, Transportbänder, technische Gummiformartikel

Polybutadien-Kautschuk  BR

Mischungs-Code Gebr. Schmidt: C

Durch die Katalysatoren Neodym, Cobalt, Nickel, Titan und Lithium bei der Polymerisation des Butadien können die Verarbeitungs- und Vulkanisateigenschaften von BR-Elastomeren breit gefächert variiert werden.
BR wird vielfach im Verschnitt mit NR und SBR eingesetzt.

Eigenschaften

Gute Tieftemperaturflexibilität, hohe Elastizität und Abriebfestigkeit, geringe Dämpfung

Einsatzbereich:
Lieferbarer Härtebereich
(Shore A)
Einsatztemperatur-
Bereich in °C
Mechanische Eigenschaften:
Festigkeit
Elastizität
Abrieb
Rückprall-Elastizität
Witterungsbeständigkeit:
UV-Stabilität
Ozon-Beständigkeit
Chemische Beständigkeit:
Mineralöle und Fette
Säuren
Laugen
Benzin
Heißwasser
Anwendung

Verschnitt mit NR und SBR, Reifen, Transportbänder, dynamisch hoch beanspruchte Gummiformartikel

Isoprenkautschuk  IR

Mischungs-Code Gebr. Schmidt: D

Isopren-Kautschuk ist die künstlich produzierte Variante des Naturkautschuks.

Eigenschaften

Sehr hohe Zug-, Biege- und Weiterreißfestigkeit, hohe Elastizität und Abriebfestigkeit, gleichmäßiger, heller, sauberer als NR

Einsatzbereich:
Lieferbarer Härtebereich
(Shore A)
Einsatztemperatur-
Bereich in °C
Mechanische Eigenschaften:
Festigkeit
Elastizität
Abrieb
Rückprall-Elastizität
Witterungsbeständigkeit:
UV-Stabilität
Ozon-Beständigkeit
Chemische Beständigkeit:
Mineralöle und Fette
Säuren
Laugen
Benzin
Heißwasser
Anwendung

Hochleistungsreifen, Anwendungen im Lebensmittelbereich und im Sichtbereich

Chloropren-Kautschuk  CR

Mischungs-Code Gebr. Schmidt: E

Durch Polymerisation von 2-Chlor-1,3-butadien erhält man das Polychloropren oder auch den Chlorbutadien-Kautschuk. Bekannte Markennamen dafür sind Neopren von DuPont und Baypren von Lanxess.

Eigenschaften

Schwer entflammbar, gute mechanische Eigenschaften, gute Medienbeständigkeit, gute Witterungsstabilität

Einsatzbereich:
Lieferbarer Härtebereich
(Shore A)
Einsatztemperatur-
Bereich in °C
Mechanische Eigenschaften:
Festigkeit
Elastizität
Abrieb
Rückprall-Elastizität
Witterungsbeständigkeit:
UV-Stabilität
Ozon-Beständigkeit
Chemische Beständigkeit:
Mineralöle und Fette
Säuren
Laugen
Benzin
Heißwasser
Anwendung

Transportbänder, Dichtungen, Schläuche, Profile, Kabelmäntel, Keilriemen, Walzenüberzüge, Faltenbälge

Polynorbornen-Kautschuk  PNR

Mischungs-Code Gebr. Schmidt: F

Polynorbornen-Kautschuke sind in der Lage, viel Weichmacher, Füllstoffe, etc. aufzunehmen und haben damit eine große Eigenschaftsbreite, z.B. sind sehr geringe Shore-Härten erzielbar.

Eigenschaften

Hervorragende Dämpfungseigenschaften

Einsatzbereich:
Lieferbarer Härtebereich
(Shore A)
Einsatztemperatur-
Bereich in °C
Mechanische Eigenschaften:
Festigkeit
Elastizität
Abrieb
Rückprall-Elastizität
Witterungsbeständigkeit:
UV-Stabilität
Ozon-Beständigkeit
Chemische Beständigkeit:
Mineralöle und Fette
Säuren
Laugen
Benzin
Heißwasser
Anwendung

Hoch vibrationsdämpfende Gummiformartikel

Butyl-Kautschuk  IIR

Brombutyl-Kautschuk  BIIR

Chlorbutyl-Kautschuk  CIIR

Mischungs-Code Gebr. Schmidt: G

Butylkautschuke sind Copolymerisate aus Isobutylen und ca. 2,5 % Isopren, in die auch die Halogene Chlor und Brom chemisch eingebunden werden können.

Eigenschaften

Gute Wärmeformbeständigkeit, geringe Gasdurchlässigkeit, sehr gute Beständigkeit gegenüber Säuren/Laugen, hohe Dämpfung

Einsatzbereich:
Lieferbarer Härtebereich
(Shore A)
Einsatztemperatur-
Bereich in °C
Mechanische Eigenschaften:
Festigkeit
Elastizität
Abrieb
Rückprall-Elastizität
Witterungsbeständigkeit:
UV-Stabilität
Ozon-Beständigkeit
Chemische Beständigkeit:
Mineralöle und Fette
Säuren
Laugen
Benzin
Heißwasser
Anwendung

Schlauchloser Reifen, spezielle Schutzkleidung, Heißgutförderbänder, Verschlüsse/Stopfen für die Pharmaindustrie, Klischees

Polyester-Urethan-Kautschuk  AU

Polyether-Urethan-Kautschuk  EU

Mischungs-Code Gebr. Schmidt: I

Durch Polyadditionsreaktion von Diolen bzw. Polyolen mit Polyisocyanaten entstehen Polyurethane. Man unterscheidet die Polyester- und die Polyether-Urethan-Kautschuke.

Eigenschaften

Hohe Abriebfestigkeit, gute Öl- und Fettbeständigkeit, hohe Zugfestigkeit

Einsatzbereich:
Lieferbarer Härtebereich
(Shore A)
Einsatztemperatur-
Bereich in °C
Mechanische Eigenschaften:
Festigkeit
Elastizität
Abrieb
Rückprall-Elastizität
Witterungsbeständigkeit:
UV-Stabilität
Ozon-Beständigkeit
Chemische Beständigkeit:
Mineralöle und Fette
Säuren
Laugen
Benzin
Heißwasser
Anwendung

Dichtungen, Abstreifer, Rollenbeläge, Schutzschläuche, Antriebsriemen, Matrizen

Chloriertes Polyethylen  CPE

Mischungs-Code Gebr. Schmidt: K

Durch die Reaktion von Polyethylen mit Chlor entsteht chloriertes Polyethylen mit einem Chlorgehalt zwischen 25 und 40 %.

Eigenschaften

Schwer entflammbar, gute Witterungs-, Ozon-, Heißluft- und Ölbeständigkeit

Einsatzbereich:
Lieferbarer Härtebereich
(Shore A)
Einsatztemperatur-
Bereich in °C
Mechanische Eigenschaften:
Festigkeit
Elastizität
Abrieb
Rückprall-Elastizität
Witterungsbeständigkeit:
UV-Stabilität
Ozon-Beständigkeit
Chemische Beständigkeit:
Mineralöle und Fette
Säuren
Laugen
Benzin
Heißwasser
Anwendung

Flammwidrige, ölbeständige Schläuche und Kabelummantelungen

Ethylen-Propylen-Kautschuk  EPM
Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk  EPDM

Mischungs-Code Gebr. Schmidt: L

Man unterscheidet das EPM (Ethylen-Propylen-Kautschuk) und das EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk). Durch den Einsatz von unkonjugierten Dienen, wie z.B. Ethylidennorbornen, ist auch eine Vulkanisation mit Schwefel möglich.
EPM’s vernetzen nur mit Peroxid.

Eigenschaften

Gute Wärme-, Ozon-, Witterungs- und Chemikalienbeständigkeit, hohe Elastizität

Einsatzbereich:
Lieferbarer Härtebereich
(Shore A)
Einsatztemperatur-
Bereich in °C
Mechanische Eigenschaften:
Festigkeit
Elastizität
Abrieb
Rückprall-Elastizität
Witterungsbeständigkeit:
UV-Stabilität
Ozon-Beständigkeit
Chemische Beständigkeit:
Mineralöle und Fette
Säuren
Laugen
Benzin
Heißwasser
Anwendung

Schläuche, Dichtungsprofile für den Automobil- und Bausektor sowie den Haushaltsbereich

Acrylnitril-Butadien-Kautschuk  NBR

Mischungs-Code Gebr. Schmidt: M

NBR wird durch Copolymerisation von 15-50-prozentigen Acrylnitril und
1,3-Butadien gewonnen.

Eigenschaften

Gute Kraftstoff- und Ölbe-ständigkeit, geringe Gasdiffusion, gute Kälteflexibilität, hohe Stoßelastizität

Einsatzbereich:
Lieferbarer Härtebereich
(Shore A)
Einsatztemperatur-
Bereich in °C
Mechanische Eigenschaften:
Festigkeit
Elastizität
Abrieb
Rückprall-Elastizität
Witterungsbeständigkeit:
UV-Stabilität
Ozon-Beständigkeit
Chemische Beständigkeit:
Mineralöle und Fette
Säuren
Laugen
Benzin
Heißwasser
Anwendung

Dichtungen, Membranen und Schläuche im Kraftfahrzeug- und Maschinenbau, Druck- und Klischeegummi, Walzenbezüge, Moosgummi

Carboxylgruppenhaltiger NBR  XNBR

Mischungs-Code Gebr. Schmidt: MX

Carboxylierter Nitrilkautschuk ist ein Terpolymer aus Butadien, Acrylnitril
und 1-7 % Acrylsäure bzw. Methacrylsäure.

Eigenschaften

Gute Kraftstoff- und Ölbe-ständigkeit, geringe Gasdiffusion, guter Abriebwiderstand, hohe Stoßelastizität

Einsatzbereich:
Lieferbarer Härtebereich
(Shore A)
Einsatztemperatur-
Bereich in °C
Mechanische Eigenschaften:
Festigkeit
Elastizität
Abrieb
Rückprall-Elastizität
Witterungsbeständigkeit:
UV-Stabilität
Ozon-Beständigkeit
Chemische Beständigkeit:
Mineralöle und Fette
Säuren
Laugen
Benzin
Heißwasser
Anwendung

Beschichtete Gewebe, spezielle Antriebsriemen

Chlorsulfoniertes Polyethylen  CSM

Mischungs-Code Gebr. Schmidt: N

Durch die Reaktion von Polyethylen mit Chlor und Schwefeldioxid entsteht chlorsulfoniertes Polyethylen mit einem Chlorgehalt zwischen 25 und 40 %.

Eigenschaften

Schwer entflammbar, licht- und farbecht, hohe Abriebfestigkeit, gute Medienbeständigkeit

Einsatzbereich:
Lieferbarer Härtebereich
(Shore A)
Einsatztemperatur-
Bereich in °C
Mechanische Eigenschaften:
Festigkeit
Elastizität
Abrieb
Rückprall-Elastizität
Witterungsbeständigkeit:
UV-Stabilität
Ozon-Beständigkeit
Chemische Beständigkeit:
Mineralöle und Fette
Säuren
Laugen
Benzin
Heißwasser
Anwendung

Schlauchdecken, Kabelmäntel, beschichtete Gewebe, Faltenbälge, Membranen, Fussbodenbeläge, Dachfolien

Fluor-Kautschuk  FKM

Mischungs-Code Gebr. Schmidt: P

Durch Copolymerisation von Vinylidenfluorid und Fluoralkanen entstehen Fluor-Kautschuke mit einem Fluorgehalt von etwa 65 – 70 %. In Abhängigkeit vom Fluorgehalt werden FKM-Kautschuke peroxidisch, diaminisch oder bisphenolisch vernetzt.

Eigenschaften

Sehr gute Beständigkeit gegenüber Ölen, Kraftstoffen und diversen Chemikalien, hohe Wärmeformbeständigkeit

Einsatzbereich:
Lieferbarer Härtebereich
(Shore A)
Einsatztemperatur-
Bereich in °C
Mechanische Eigenschaften:
Festigkeit
Elastizität
Abrieb
Rückprall-Elastizität
Witterungsbeständigkeit:
UV-Stabilität
Ozon-Beständigkeit
Chemische Beständigkeit:
Mineralöle und Fette
Säuren
Laugen
Benzin
Heißwasser
Anwendung

Dichtungen und Schläuche im Kraftfahrzeugbereich, Maschinenbau, in der chemischen Industrie, Ölförderung, in Hydrauliksystemen und in der Luft- und Raumfahrt

Acrylat-Kautschuk und dessen Co-Polymere  ACM AEM

Mischungs-Code Gebr. Schmidt: R

Acrylatkautschuke werden durch Copolymerisation von Acrylaten mit bis 5 % eines weiteren, vernetzungsfähigen Monomers hergestellt.

Eigenschaften

Hohe Wärme-, Witterungs- und Ozonbeständigkeit, gute Ölbeständigkeit

Einsatzbereich:
Lieferbarer Härtebereich
(Shore A)
Einsatztemperatur-
Bereich in °C
Mechanische Eigenschaften:
Festigkeit
Elastizität
Abrieb
Rückprall-Elastizität
Witterungsbeständigkeit:
UV-Stabilität
Ozon-Beständigkeit
Chemische Beständigkeit:
Mineralöle und Fette
Säuren
Laugen
Benzin
Heißwasser
Anwendung

Schläuche, Dichtungen und Membrane in Fahrzeugmotoren und im Maschinenbausektor

Epichlorhydrin-Kautschuk  ECO

Mischungs-Code Gebr. Schmidt: T

ECO entsteht durch Copolymerisation eines Epichlorhydrins mit Ethylenoxid.

Eigenschaften

Hohe Wärme-, Witterungs- und Ozonbeständigkeit, gute Kraftstoff-/Ölbeständigkeit

Einsatzbereich:
Lieferbarer Härtebereich
(Shore A)
Einsatztemperatur-
Bereich in °C
Mechanische Eigenschaften:
Festigkeit
Elastizität
Abrieb
Rückprall-Elastizität
Witterungsbeständigkeit:
UV-Stabilität
Ozon-Beständigkeit
Chemische Beständigkeit:
Mineralöle und Fette
Säuren
Laugen
Benzin
Heißwasser
Anwendung

Schläuche, Dichtungen und Membrane in Fahrzeugmotoren und im Maschinenbausektor

Silikon-Kautschuk  VMQ

Fluor-Silikon-Kautschuk  FVMQ

Mischungs-Code Gebr. Schmidt: U

Die Hauptkette der Silikon-Kautschuke besteht aus einer Kombination von Silizium- und Sauerstoffatomen. Man unterscheidet das VMQ, welches durch Copolymerisation des Dimethylsiloxans mit einem geringen Anteil Vinylmethylsiloxan entsteht, und das FVMQ, wo zusätzlich das Methyltrifluorpropylsiloxan bei der Copolymerisation eine Rolle spielt.

Eigenschaften

Sehr gute Hitze-, Ozon-, Alterungs- und Heißwasserbeständigkeit sowie gegenüber tierischen und pflanzlichen Fetten

Einsatzbereich:
Lieferbarer Härtebereich
(Shore A)
Einsatztemperatur-
Bereich in °C
Mechanische Eigenschaften:
Festigkeit
Elastizität
Abrieb
Rückprall-Elastizität
Witterungsbeständigkeit:
UV-Stabilität
Ozon-Beständigkeit
Chemische Beständigkeit:
Mineralöle und Fette
Säuren
Laugen
Benzin
Heißwasser
Anwendung

Schläuche, Kabel und Dichtungen für die Automobil- und Elektro-Industrie, medizinische Artikel

Hydrierter Acrylnitril-Butadien-Kautschuk  HNBR

Mischungs-Code Gebr. Schmidt: W

Durch eine gezielte Reaktion mit Wasserstoff entsteht aus den Doppelbindungen des NBR Einfachbindungen. Diese Hydrierungsreaktion kann vollständig oder nur teilweise erfolgen. Gesättigte Polymere sind chemisch wesentlich reaktionsträger.

Eigenschaften

Sehr gute Fett- und Ölbeständigkeit, hohe Zugfestigkeit, guter Abriebwiderstand, hohe Wärmeformbeständigkeit

Einsatzbereich:
Lieferbarer Härtebereich
(Shore A)
Einsatztemperatur-
Bereich in °C
Mechanische Eigenschaften:
Festigkeit
Elastizität
Abrieb
Rückprall-Elastizität
Witterungsbeständigkeit:
UV-Stabilität
Ozon-Beständigkeit
Chemische Beständigkeit:
Mineralöle und Fette
Säuren
Laugen
Benzin
Heißwasser
Anwendung

Dichtungen und Schläuche im Kraftfahrzeugbereich, Maschinenbau, Klimaanlagen, Ölförderung, Nuklearanlagen

Ethylen-Vinylacetat-Copolymere  EVM

Mischungs-Code Gebr. Schmidt: Z

EVM wird durch Copolymerisation von Ethylen und 40-80-prozentigen Vinylacetat gewonnen.

Eigenschaften

Hohe Wärme-, Witterungs- und Ozonbeständigkeit, sehr geringe Rauchgasdichte und Korrosivität

Einsatzbereich:
Lieferbarer Härtebereich
(Shore A)
Einsatztemperatur-
Bereich in °C
Mechanische Eigenschaften:
Festigkeit
Elastizität
Abrieb
Rückprall-Elastizität
Witterungsbeständigkeit:
UV-Stabilität
Ozon-Beständigkeit
Chemische Beständigkeit:
Mineralöle und Fette
Säuren
Laugen
Benzin
Heißwasser
Anwendung

Kabel- und Leitungsbereich, Fußbodenbeläge, Matten, Sport- und Zeltausrüstung